Hömberg, Prof. Dr. Walter

Hömberg, Prof. Dr. Walter, geboren 1944 in Meschede. Studium an den Universitäten Kiel, Berlin (FU), Tübingen und Salzburg. 1970 Staatsexamen in Germanistik und Politikwissenschaft; 1973 Promotion in Publizistik und Kommunikationstheorie. Mitarbeit bei Presse und Rundfunk. Lehraufträge an den Universitäten Salzburg, München, Zürich und an der Hochschule für Philosophie, München. Seit 1986 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg. 1988 Berufung auf den Lehrstuhl für Journalistik I der Katholischen Universität Eichstätt.

1992 bis 1995 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. 1997 bis 1999 Dekan der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät. Gastprofessuren an den Universitäten Fribourg und Wien. Jury-Mitglied diverser Journalistenpreise. Seit 1996 Sprecher des Münchner Arbeitskreises öffentlicher Rundfunk.

Hauptarbeitsgebiete: journalistische Berufsforschung, Kulturkommunikation, Fach- und Wissenschaftsjournalismus, Medien- und Kommunikationsgeschichte. Zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelwerken. Buchveröffentlichungen u. a.: „Das verspätete Ressort. Die Situation des Wissenschaftsjournalismus.“ Konstanz 1989; „Zeit, Raum, Kommunikation.“ München 1992 (Hg. mit Michael Schmolke); „Medien-Transformation. Zehn Jahre dualer Rundfunk in Deutschland.“ Konstanz 1996 (Hg. mit Heinz Pürer); „Journalismus als Kultur.“ Wiesbaden 1998 (Hg. mit Wolfgang Duchkowitsch u.a.); „Rundfunk-Kultur und Kultur-Rundfunk.“ Münster 2000 (Hg.); „Journalistenausbildung für eine veränderte Medienwelt.“ Wiesbaden 2002 (Hg. mit Klaus-Dieter Altmeppen); „Deutschland – einig Medienland?“ Münster 2002 (Hg.).

Herausgeber der Buchreihen „Druck-Sache: Profile/Passagen/Positionen“ und „MARkierungen – Beiträge des Münchner Arbeitskreises öffentlicher Rundfunk“; Mitherausgeber der Schriftenreihen „Forschungsfeld Kommunikation“, „Eichstätter Materialien zur Journalistik“, „Kommunikationsgeschichte“ sowie der Fachzeitschrift „Communicatio Socialis“.