Wir betrauern eine engagiertes, kompetentes und höchst liebenswertes Mitglied des Initiativkreises öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Köln. Vor einigen Jahren wurde Herrn Eckhardt der Weg zu unseren Sitzungen zu mühsam, aber unsere Debatten hat er aus der Ferne aufmerksam mitverfolgt. Integration und kulturelle Vielfalt waren ihm ein Herzensanliegen. Wenn er sich in Debatten oder im persönlichen Gespräch zu Wort meldete, bereicherte er den Diskurs durch Argumente, die er aus seinem breiten Erfahrungsschatz schöpfte. Der IÖR wird ihm ein würdiges Andenken bewahren.Mehr

Die Erarbeitung einer Stellungnahme zum Medienänderungsstaatsvertrag stand im Mittelpunkt eines Treffens der Mitglieder und Freunde des IÖR, zu dem aus der Schweiz Prof. Dr. Otfried Jarren zugeschaltet war, der am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich lehrt. Jarren wies auf besonders problematische Punkte im Vertragsentwurf hin, die u.a. die Frage der Presseähnlichkeit oder die Vernachlässigung der Mehrsprachigkeit betrafen. Jarren sprach sich ferner für eine Deregulierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und eine effektivere Steuerung des Transformationsprozesses aus.Mehr

Die Ziele des Reformpakets der Rundfunkkommission der Länder, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien zu stärken und ihre Weiterentwicklung zu fördern, sind zu begrüßen. Einige, der vorgeschlagenen Regelungen aber sind geradezu konträr zu den mit dem Reformpaket verfolgten Zielen.Mehr

31. August 1943 – 30. Juli 2024 Drei Nachrufe auf die entschiedene Kämpferin für die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.Mehr

Die WDR- Medienkompetenzkoordinatorin Ute Teigler stellte die Arbeit mit Schulklassen vor, die unter professionellen Bedingungen für einen Tag in WDR-Studios unter Anleitung von Profis eigene Sendebeiträge erarbeiten. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion konnten Freunde und Mitglieder des IÖR das „Kinderstudio“ besuchen, um bei der Erstellung von Beiträgen hautnah dabei zu sein.Mehr

Die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner sprach über „Medienpolitik und Digitalpolitik quo vadis?“ Rößner war eine treibende Kraft des von den Ländern Rheinland-Pfalz und Hamburg 2011 eingereichten Normenkontrollverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht zum ZDF-Staatsvertrag. Für sie sei eine Kernfrage, wie man eine Debatte über Innovationen iim ÖRR in Gang bringen könne. Die Sender müssten selbst einen Beitrag zur öffentlichen Bewusstseinsbildung leisten, um ihre gesellschaftliche Rolle herauszustreichen.Mehr

Der Initiativkreis öffentlich-rechtlicher Rundfunk Köln (IÖR) fordert in einer „Stellungnahme zur aktuellen Medienpolitik der Länder und wie der öffentlich-rechtlichte Rundfunk auf die Gefährdung unsere Demokratie reagieren sollte“ die Länder auf, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als tragende Säule des Mediensystems zu stärken und seine verfassungsgemäße Finanzierung zu gewährleisten. Zugleich empfiehlt der Verein den Sendern, mehr Public-Value-Angebote zu machen, um einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie zu leisten.Mehr

Wie könnte eine demokratische Alternative zur Macht der digitalen Medienmonopole aussehen? Seit 1989, als Tim Berners-Lee das World Wide Web erfunden hat, erleben wir einen grundlegenden Wandel des Mediensystems, der in seiner Qualität eigentlich nur noch mit der Erfindung des Buchdrucks zu vergleichen ist.Mehr

Prof. Dr. Martin Andree stellte sein neues Buch vor und regte damit eine lebendige Diskussion über die globalen Tech-Plattformen an.Mehr